Ausstellungsregeln
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Der große Augenblick

Startnummern werden aufgerufen bzw. auf Tafeln geschrieben und man ist dabei. Mit der Startnummer, den Unterlagen und seinem Hund betritt man den Ring. Man befolgt genau die Anweisung des Richters. Im Allgemeinen beurteilt der Richter zuerst die Gesamterscheinung des Hundes. Ein Hund, der seine Zähne nicht zeigen will, hat beim Richter keine Chance, unabhängig davon, welche Vorteile der Hund sonst noch hat. Üben Sie mit ihrem Hund, auch durch Bekannte, dass Zähnezeigen.

 

Regeln, die der Aussteller beachten sollte:

1.Du hast kein Recht, den Richter wegen seines Urteils über deinen Hund zu tadeln, wenn du selbst nicht im Stande bist, deinen Hund tadellos hinzustellen und vorzuführen.

2. Gehe nach der Einzelwertung sofort an deinen Platz zurück, bzw. dorthin, wohin dich der Richter schickt.

3. Lasse deinen Hund an dem dir angewiesenen Ort ruhen. Steht dein Hund, könnte der ihn plötzlich beobachtende Richter einen Mangel entdecken, den du beim „Stellen“ geschickt verbergen konntest.

4. Wird dir während des Führens im Ring ein anderer Platz in der Reihenfolge angewiesen, so versuche nicht dadurch zu schwindeln, dass du dich besser einreihen willst. Du blamierst dich sonst, denn nicht nur der Richter, sondern auch die Zuschauer passen auf.

5. Kommst du in den Endkampf der besten deiner Gruppe, dann sei auf Draht. Denn jetzt sind es die Kleinigkeiten, die den Ausschlag geben.

6. Bekommst du eine schlechtere Bewertung als erhofft, sei Sportsmann.

7. Studiere die Hunde objektiv, die deinen geschlagen haben und du wirst viel lernen. Nur dadurch kommst du auch einmal zu einem „besseren“ Hund.

8. Hast du nach der Beendigung des Richtens den Führring verlassen, stehe nicht herum und fange an zu diskutieren, dem Richter glaubt jeder mehr, insgeheim lacht jeder dich aus.

9. Der Aussteller, der keine Niederlage verträgt, verdient auch keinen Sieg

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Goldene Regeln für den Aussteller

1. Ausstellen soll nur, wer Sportsmann ist.

2. Stelle deinen Hund nur aus, wenn er in Ausstellungsform ist.

3. Für dich existieren nur Richter, der Ringordner und dein Hund.

4. Die anderen Aussteller haben das gleiche Recht wie du.

5. Bringe deine Ringnummer gut sichtbar an, halte deine Papiere bereit, antworte sachlich und kurz, jedes Wort mehr ist überflüssig.

6. Gib auf die anderen Hunde acht, dann geschieht deinem Hund nichts.

7. Wenn auch dein Hund kein Raufer ist, so kann es der andere sein. Du machst dich lächerlich, bist der Lackierte und hast den Schaden.

8. Reihe dich dort ein, wo du nach der Ringnummer hingehörst.

9. Überanstrenge deinen Hund nicht. Muntere ihn immer erst auf, wenn du merkst, dass der Richter ihn beobachtet. Ein Auge auf deinen Hund und ein Auge auf den Richter. Zum Schlusskampf braucht der Hund genügend Kraftreserven.

10. Auch dein Hund braucht Ringdisziplin, gewöhne ihn deshalb frühzeitig daran.

11 Zeige dem Richter die Vorzüge deines Hundes, indem du ihn richtig stellst. Versuche ihm jedoch nicht zu erklären, welch vorzüglichen Hund du hast.

12. Der Richter beurteilt nur das, was du ihm hinstellst. Schaue also nicht den Richter an, ob der Hund ihm so gefällt. sondern ob er dir so gefällt. Der Richter richtet, der Aussteller stellt aus und vor.

13. Tanze beim „Stehen“ mit deinem Hund nicht dauernd vor dem Richter herum. Er merkt sonst, dass du viele Mängel zu verbergen hast.

14. Nimm beim „Vortraben“ die Leine kurz, trabe stets gegen den Uhrzeigersinn. Bei kurz gehaltener Leine kommt der Hund nicht zwischen deine Beine, du stolperst nicht, kannst ihn nicht treten und er bleibt besser in der gewünschten Gangart.

15. Überfordere deinen Hund nicht.

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Wichtige Regeln für die Vorstellung im Ring

1.Bitte halten Sie sich mit ihrem Hund nur im Ring auf, wenn Sie von der Ausstellungsleitung dazu aufgefordert wurden. Rauchen im Ring ist nicht erlaubt, gekämmt wird der Hund vor dem Betreten des Ringes.

2. Zeigen Sie keine Unruhe, Ihre Aufregung überträgt sich auf den Hund.

3. Wenn ihr Hund bissig ist, machen Sie den Richter darauf aufmerksam.

4. Nach Aufforderung durch den Richter führen Sie den Hund an der linken Seite in flüssiger und flotter Bewegung durch den Ring, damit er sich in bester Form dem Richter zeigt.

5. Bitte erzählen Sie dem Richter unaufgefordert nichts über Ihren Hund, seine Erfolge und seine Abstammung.

6. Im Ring sollten Sie Ihren Hund nicht strafen.

7. Stellen Sie sich bitte bei der Vorführung des Hundes nicht zwischen dem Richter und den Hund, Richten Sie ihr Augenmerk allein auf den Hund mit einem gelegentlichen Blick auf den Richter, bis das Prädikat vergeben ist. Unterhalten Sie sich bei der Vorführung bitte nicht mit dem Publikum.

8. Enthalten Sie sich bitte jeder Äußerung oder Kritik am Urteil des Richters. Wenn Sie Zweifel an der gerechten Beurteilung haben, versuchen Sie zu klären, ob ein Formfehler vorliegt, denn nur dann können Sie bei der Ausstellungsleitung Einspruch erheben.